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Grosse Seen: Den Beitrag von Frauen zur Friedensförderung sichern

Feminist Peace Initiative

Im November 2024 führte SOFAD mit Unterstützung einer Feminist Peace Initiative von FriedensFrauen Weltweit einen FrauenFriedensTisch durch, um zum Frieden in der Subregion der Grossen Seen beizutragen. Der FrauenFriedensTisch förderte die Zusammenarbeit zwischen den Nachbarländern Demokratische Republik Kongo, Burundi und Ruanda, indem er den Dialog zwischen verschiedenen Frauen ermöglichte, darunter auch einige, deren Ehemänner, Kinder und Brüder Mitglieder bewaffneter Gruppen sind.

Solidarität und Netzwerke inmitten eines bewaffneten Konflikts aufbauen

Libanon

Ursprünglich hatte unsere Zusammenarbeit mit der WILPF Libanon zum Ziel, den kritischen Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Kleinwaffen und der Gewalt gegen Frauen im Libanon aufzuzeigen. Der Konflikt zwischen der Hisbollah und der israelischen Armee, der im September 2024 eskalierte, veränderte die Situation jedoch dramatisch. Die Krise erforderte eine rasche Anpassung, um nicht nur die physische Sicherheit zu gewährleisten, sondern auch das psychologische und emotionale Wohlbefinden der vom Konflikt betroffenen Friedensaktivist:innen zu unterstützen.

Netzwerk: «Unsere Anliegen sind miteinander verknüpft»

Treffen in Asien

Während zwei intensiven Tagen erkundeten 17 Friedensaktivist:innen aus 10 Ländern Asiens die verschiedenen Rollen, die Frauen in der Friedensförderung einnehmen. Für die Teilnehmer:innen war das Treffen in der philippinischen Hauptstadt Manila eine seltene «Auszeit», um ihre Arbeit zu reflektieren, neue Sichtweisen kennenzulernen und die Solidarität über die Grenzen hinweg aufzubauen. Wir diskutierten auch, welchen Mehrwert unser Netzwerk Feminists Connecting for Peace bieten kann, um daraus Erkenntnisse für weitere Netzwerk- und Advocacy-Aktivitäten zu gewinnen.

Podcast: Conversinha Afiada

Feminist Peace Initiative

Hast du dich schon einmal gefragt, wie Vorurteile unser Denken beeinflussen und was Feminismus mit Frieden zu tun hat?

Ruth Weiss: Ein Leben gegen Intoleranz und Rassismus

Interview mit FriedensFrau

FriedensFrau Ruth Weiss hat ihr Leben dem Frieden und der Toleranz gewidmet: als Journalistin und Anti-Apartheid-Aktivistin in Südafrika und als Rednerin und Autorin im Kampf gegen den Antisemitismus und jegliche Form von Intoleranz und Hetze gegen eine Glaubensgemeinschaft. Welche Lehren zieht sie aus ihrem vollen Leben für die Friedensförderung?

Sudan: Frauenorganisa­tionen stärken, die sich für den Frieden einsetzen

Feminist Peace Initiative

In zwei Workshops für 60 direkt vom bewaffneten Konflikt betroffene Friedensaktivistinnen ging es darum, ihre Fähigkeiten zu stärken, ihre Friedensarbeit sichtbarer zu machen und sich für ihre Beteiligung in Friedensprozesse einzusetzen. Die vom Badya Centre for Integrated Development Services organisierten Workshops fanden im Februar 2025 in Dilling im Bundesstaat Süd-Kordofan im Süden des Sudan statt. Wir haben diese Workshops mit unseren Feminist  Peace Initiatives unterstützt.

Feministische Netzwerke: Advocacy mit Ausdauer

Webinar

Im Rahmen des von PeaceWomen Across the Globe veranstalteten Webinars «Leveraging feminist networks for advocacy» (Feministische Netzwerke für Advocacy nutzen) teilten drei inspirierende und erfahrene Aktivistinnen ihre Erkenntnisse über die Rolle von feministischen Netzwerken in der Advocacy-Arbeit. Rabab Baldo (Sudan), Uma Mishra-Newbery (Schweiz) und Karen Tañada (Philippinen) verfügen zusammen über jahrzehntelange Erfahrung im feministischen Engagement, geprägt von unterschiedlichen Kontexten und Werdegängen.

Innovationspartner:innen

Mit unseren Feminist Peace Initiatives (FPI) unterstützen wir lokale und feministische Friedensinitiativen und -projekte unserer Netzwerkmitglieder. Das Ziel: Innovative Ideen für die feministische Friedensarbeit rasch, unkompliziert und zeitlich befristet fördern. Damit ermöglichen wir den Netzwerkmitgliedern, neue Ideen auszuprobieren, die ihren eigenen Prioritäten und denen ihrer Gemeinschaften entsprechen.

Politische Arbeit

Unsere Advocacy-Arbeit zielt darauf ab, politisch Wirkung zu erzeugen und eine feministische Vision von Frieden zu realisieren. Im Fokus steht die Umsetzung zentraler Menschenrechtsinstrumente, welche die Basis für eine friedliche und geschlechtergerechte Welt bilden.

Politische Kampagnen

Die Forderungen der Zivilgesellschaft verstärken

Wir lancieren und unterstützen politische Kampagnen und arbeiten mit gleichgesinnten Organisationen zusammen, um feministische Friedenspolitik voranzubringen.

Stellungnahmen

Stellungnahmen

Wir nehmen Stellung zu Ereignissen, die von friedenspolitischer Bedeutung sind, gemeinsam mit gleichgesinnten Organisationen oder in Solidarität mit Mitgliedern unseres globalen Netzwerks Feminists Connecting for Peace. Zudem beteiligen wir uns an Vernehmlassungen. Zentral sind dabei unser feministisches Friedensverständnis und der Fokus auf Frauen und Menschenrechte.

Schutz der belarussischen Menschenrechtsaktivistin Olga Karatch

Appell

Am 8. Juli 2024 verurteilte das Regionalgericht Brest in Belarus die prominente belarussische Menschenrechtsverteidigerin und Kandidatin für den Friedensnobelpreis 2024 Olga Karatch aufgrund von fünf Strafartikeln zu 12 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 170.000 Euro. Die Strafrechtsparagraphen lauten unter anderem auf «Verschwörung oder versuchter Staatsstreich zur Ergreifung der Staatsmacht mit verfassungswidrigen Mitteln», «Diskreditierung der Republik Belarus» und «Verleumdung des belarussischen Präsidenten Aliaksandr Lukaschenka». Olga Karatch ist Leiterin des in Litauen ansässigen International Centre for Civil Initiatives Our House, das sich für die Rechte von Kriegsdienstverweigerern aus Gewissensgründen in Belarus einsetzt. Sie ist eine feministische Friedensaktivistin, die sich für gewaltfreien Widerstand gegen das militarisierte Regime und die militarisierte Gesellschaft in Belarus einsetzt, und Mitglied unseres globalen Netzwerks Feminists Connecting for Peace. Wir fordern den Schutz von Olga Karatch und die Einhaltung der internationalen Menschenrechtsstandards.

Weltfriedenstag

Zum Weltfriedenstag 2023

Der diesjährige Weltfriedenstag ist ein Aufruf zum Handeln. «Frieden», sagt Antonio Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, «entsteht nicht automatisch. Frieden ist das Ergebnis von Taten («Peace is the result of action»).» An diesem Weltfriedenstag erkennt die UNO an, dass es «unsere individuelle und kollektive Verantwortung ist, den Frieden zu fördern». Dem stimmen wir zu. Wir möchten, dass die transformative Kraft von Netzwerken anerkannt und die kollektive Kraft von Frauennetzwerken gefördert und effektiv genutzt wird, für eine friedliche und gerechte Welt.

Politische Arbeit im Netzwerk

Politische Arbeit ist ein Kernanliegen unserer Organisation und unseres globalen Netzwerks Feminists Connecting for Peace. Das Netzwerk und die damit verbundenen Aktivitäten bieten Aktivist:innen und Frauenorganisationen einen Raum, um Ideen und Methoden zu teilen, gemeinsam Strategien zu erarbeiten und zusammen politische Arbeit zu tätigen. Mit dem Netzwerk tragen wir zu unserem Ziel bei, politische Wirkung zu erzeugen.

Frauen, Frieden, Sicherheit

Mit der Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit hat der UN-Sicherheitsrat im Oktober 2000 einen Meilenstein in der feministischen Friedens- und Sicherheitspolitik gesetzt und damit die Agenda «Frauen, Frieden und Sicherheit» (WPS) ins Leben gerufen. Die WPS-Agenda steht im Mittelpunkt unserer Arbeit in allen unseren Programmen, in unserer Advocacy-Arbeit und in der Zusammenarbeit im globalen Netzwerk Feminists Connecting for Peace.

Publikationen

Von Policy Briefs und Berichten über Beiträge von Aktivistinnen im «Feminists Connecting for Peace»-Netzwerk hin zu den Biografien der 1000 FriedensFrauen: Die Publikationen geben Einsicht in unsere politische und Projektarbeit und in die Tätigkeit der Frauen in unserem globalen Netzwerk.

Editorial: Was gibt dir das Gefühl von Sicherheit?

«Feminist Connecting for Peace»-Magazin 2

Was bedeutet Sicherheit für dich? Welche Menschen, Orte, Geräusche und Sinneseindrücke geben dir ein Gefühl der Sicherheit? Was bedroht deine Sicherheit? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt vieler Diskussionen in unserem globalen Netzwerk von feministischen Friedensaktivistinnen. Deshalb haben wir für diese zweite Ausgabe des «Feminists Connecting for Peace»-Magazins das Thema Sicherheit gewählt.

Editorial: Die Arbeit von Friedensaktivistinnen sichtbar machen

Lancierung des neuen Magazins

Unser Netzwerk ist über die ganze Welt verstreut, doch wir fühlen und handeln solidarisch miteinander. Feministische Friedensaktivistinnen zu unterstützen und ihre Arbeit sichtbar zu machen, steht im Mittelpunkt unserer Vision und Praxis. Das Magazin «Feminists Connecting for Peace» ist eine Gemeinschaftsproduktion von Aktivistinnen aus unserem globalen Netzwerk. Die erste Ausgabe befasst sich mit dem Thema Entmilitarisierung.

Newsletter

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