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Über uns

FriedensFrauen Weltweit ist eine international tätige feministische Friedensorganisation mit Sitz in Bern und einer Geschäftsstelle in Kolumbien. Wir unterstützen Frauen und feministische Friedensakteur:innen in Kontexten, die von bewaffneten Konflikten betroffen sind, in ihren vielfältigen Bemühungen um nachhaltigen Frieden. Um ihre gleichberechtigte und massgebliche Beteiligung in allen Phasen von Friedensprozessen sicherzustellen, machen wir ihre Visionen und Forderungen sicht- und hörbar, verstärken ihre Bemühungen zur Mitgestaltung von Friedensprozessen und vernetzen Friedensaktivist:innen – sowohl innerhalb konfliktbetroffener Länder als auch über konfliktbetroffene Regionen hinweg.

Team

Unsere Teams in Bern (International Office) und in Bogotá (Kolumbien-Büro) unterstützen unsere lokalen Partner:innen bei der Gestaltung von Programmen zur Friedensförderung in verschiedenen Kontexten und in unterschiedlichen Phasen von Friedensprozessen, nämlich bei der Friedensförderung während bewaffneter Konflikte, bei der Friedensförderung während Friedensverhandlungen und bei der Friedensförderung nach bewaffneten Konflikten.

Philippinen

Übergangsphase für nachhaltigen Frieden nutzen

Mehr als 50 Jahre dauerte der bewaffnete Konflikt zwischen der philippinischen Regierung und der Moro Islamic Liberation Front um die Selbstbestimmung der muslimisch geprägten Region Mindanao. Frauen waren bereits im Friedensprozess treibende Kräfte. Seit dem Friedensabkommen von 2014 befindet sich die Autonome Region Bangsamoro im muslimischen Mindanao im Aufbau. Es ist ein Schlüsselmoment für Frauen, ihre Forderungen für eine geschlechtergerechte Gesellschaft in den neuen politischen und gesellschaftlichen Strukturen zu verankern.

Feministische Netzwerke: Advocacy mit Ausdauer

Webinar

Im Rahmen des von PeaceWomen Across the Globe veranstalteten Webinars «Leveraging feminist networks for advocacy» (Feministische Netzwerke für Advocacy nutzen) teilten drei inspirierende und erfahrene Aktivistinnen ihre Erkenntnisse über die Rolle von feministischen Netzwerken in der Advocacy-Arbeit. Rabab Baldo (Sudan), Uma Mishra-Newbery (Schweiz) und Karen Tañada (Philippinen) verfügen zusammen über jahrzehntelange Erfahrung im feministischen Engagement, geprägt von unterschiedlichen Kontexten und Werdegängen.

Politische Arbeit

Unsere Advocacy-Arbeit zielt darauf ab, politisch Wirkung zu erzeugen und eine feministische Vision von Frieden zu realisieren. Im Fokus steht die Umsetzung zentraler Menschenrechtsinstrumente, welche die Basis für eine friedliche und geschlechtergerechte Welt bilden.

Kampagnen und Stellungnahmen

Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartner:innen und gleichgesinnten zivilgesellschaftlichen Organisationen nehmen wir öffentlich Stellung zu friedensrelevanten Themen und zu Verletzungen gegen Frauen- und Menschenrechte. Ausserdem ziehen wir Entscheidungsträger:innen zur Verantwortung und erheben solidarisch mit unseren Partner:innen unsere Stimme, wenn sie in ihren Ländern die Einhaltung von internationalen Menschenrechtsstandards einfordern.

Abstimmungen

Advocacy-Arbeit zu Abstimmungen und Initiativen

Wir engagieren uns in Bündnissen mit gleichgesinnten Organisationen bei Abstimmungen in der Schweiz über politische Vorlagen und Initiativen zu für unsere Arbeit relevanten Themen.

Politische Kampagnen

Die Forderungen der Zivilgesellschaft verstärken

Wir lancieren und unterstützen politische Kampagnen und arbeiten mit gleichgesinnten Organisationen zusammen, um feministische Friedenspolitik voranzubringen.

Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz

Sicherheit für alle

Das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS) veröffentlichte im Dezember 2025 den Entwurf der ersten Sicherheitspolitischen Strategie der Schweiz.

«Kleider machen Frauen?»: Überlegungen zum Akt der Entschleierung als politisches Programm

Analyse

Das Thema «Verhüllungsverbot» und die anstehende Abstimmung dazu scheint Feminist*innen zu spalten. Wie kommt das? Was würde eine Annahme aus feministischer Sicht bedeuten? Kann eine in der Verfassung festgeschriebene Kleidervorschrift bestehende patriarchalische Strukturen anfechten? Oder ist diese Abstimmung reine Symbolpolitik? FriedensFrauen Weltweit fragt in diesem Text nach den möglichen längerfristigen Folgen einer Annahme der Initiative und den dahinterliegenden Diskursen.

NEIN zum Verhüllungsverbot

Stellungnahme

Das Schweizer Stimmvolk sagte am 7. März 2021 mit 51,2% knapp ja zur Volksinitiative zum Verhüllungsverbot. In der Initiative ging es angeblich um die individuelle Freiheit von Frauen und ihren Schutz vor patriarchalen Zwängen. Wir erachten dieses Verbot als gefährlich. Es befeuert anti-muslimischen Rassismus und instrumentalisiert Frauenrechte im politischen Diskurs.

Nein zum Polizeimassnahmen-Gesetz

Abstimmung

Am 13. Juni 2021 entscheiden Schweizer Stimmberechtigte über das Polizeimassnahmen-Gesetz. Zusammen mit einem breiten Bündnis von NGOs sagen wir NEIN zu diesem Gesetz. Es fördert nicht Sicherheit, sondern Willkür und es gefährdet die Grundrechte.

Brief an den Bundesrat zur NGO-Finanzierung in Israel und Palästina

Israel und Palästina

Zusammen mit 14 weiteren Organisationen kritisieren wir in einem Offenen Brief an den Bundesrat den Entscheid des EDA, ohne ersichtliche Grundlage die Finanzierung an elf Partnerorganisationen in Israel und Palästina zu sistieren. Dieser Entscheid hat für die betroffenen NGO eine Rufschädigung zur Folge. Der Entscheid schadet ferner dem Ruf der Schweiz als verlässliche Partnerin.

Petition für UNO-Hilfe und Waffenstillstand

Israel und Palästina

Bundesrat und Parlament werden mit zwei Petitionen aufgefordert, die Finanzierung des UNO-Hilfswerks für die Palästinenser:innen sicherzustellen und sich für einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen einzusetzen.

Statement on Israel and Gaza

PeaceWomen Across the Globe is horrified by the unspeakable atrocities committed in this asymetrical war against Gaza. The scale of destruction and loss of human lives is beyond words.

Politische Arbeit im Netzwerk

Politische Arbeit ist ein Kernanliegen unserer Organisation und unseres globalen Netzwerks Feminists Connecting for Peace. Das Netzwerk und die damit verbundenen Aktivitäten bieten Aktivist:innen und Frauenorganisationen einen Raum, um Ideen und Methoden zu teilen, gemeinsam Strategien zu erarbeiten und zusammen politische Arbeit zu tätigen. Mit dem Netzwerk tragen wir zu unserem Ziel bei, politische Wirkung zu erzeugen.

Frauen, Frieden, Sicherheit

Mit der Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit hat der UN-Sicherheitsrat im Oktober 2000 einen Meilenstein in der feministischen Friedens- und Sicherheitspolitik gesetzt und damit die Agenda «Frauen, Frieden und Sicherheit» (WPS) ins Leben gerufen. Die WPS-Agenda steht im Mittelpunkt unserer Arbeit in allen unseren Programmen, in unserer Advocacy-Arbeit und in der Zusammenarbeit im globalen Netzwerk Feminists Connecting for Peace.

Medieninterviews mit Ruth-Gaby Vermot

Zum Rücktritt unserer Präsidentin

Mehrere Medien haben den Rücktritt unserer Präsidentin Ruth-Gaby Vermot zum Anlass genommen, Interviews mit ihr über ihr Leben, ihr Wirken und die feministische Friedensarbeit zu machen.

25 Jahre Frauen, Frieden und Sicherheit

Medienmitteilung

Vor 25 Jahren verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat die Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit (Women, Peace and Security, WPS). Sie fordert die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen in Friedensprozessen und den Schutz ihrer Rechte in bewaffneten Konflikten. Doch heute steht ihre Umsetzung auf dem Spiel. Anlässlich des Jubiläums unterstreicht die Allianz für Frauen, Frieden und Sicherheit (bestehend aus Frieda – Die Feministische Friedensorganisation, PeaceWomen Across the Globe und KOFF/swisspeace), dass diese Ziele aktueller und notwendiger sind denn je – und betont die Notwendigkeit, das Engagement für die Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit weiter gezielt zu stärken.

Medienspiegel

Hier sind Medienbeiträge auf Deutsch oder Französisch aufgeführt. Für Medienbeiträge, die auf Englisch erschienen sind, gehen sie bitte auf die Press-Review-Seite.

Jahresbericht 2022

News

Im Jahresbericht 2022 erfahren Sie alles Wichtige über unsere Arbeit im vergangenen Jahr - und weshalb feministische Friedensvisionen auf eine harte Probe gestellt wurden.

Jahresbericht 2025

News

Zweifellos befindet sich die Welt in einer Phase radikaler Veränderungen, Umbrüchen und Unsicherheit. Das Jahr 2025 hat gezeigt, wie negativ sich diese Entwicklungen auf die feministische Friedensförderung auswirken. Im Jahresbericht erfahren Sie, wir wir und unsere Partner:innen damit umgehen.