In Nepal kann trotz Friedensabkommen nicht von Frieden gesprochen werden. Die unvollständige Umsetzung des Abkommens hat generationenübergreifenden Folgen für die Konfliktbetroffenen. An einem FrauenFriedensTisch teilten zwei Generationen ihre Geschichten und stellten Forderungen an die Regierung. Unsere Mitarbeiterinnen Camille Bernheim und Karin Widmer waren dabei.
Colombia, Nepal and the Philippines. What these countries have in common: They have formally ended armed conflicts, but there is still no peace. Women peacebuilders from our partner organisations in these three countries share their achievements and insights on sustaining peace during transitional justice processes and preventing backsliding into armed conflict at an event in Bern on 16 October 2024.
Wie erleben Menschen verschiedener Generationen in Nepal die Folgen des zehnjährigen bewaffneten Konflikts, der 2006 mit einem Friedensabkommen endete? In zwei Videos tauschen sich junge Erwachsene der zweiten Generation und Frauen der direkt vom Konflikt betroffenen ersten Generation an intergenerationellen Treffen aus. Die meisten von ihnen haben Angehörige verloren. Sie sprechen über ihr Leiden und Rachegefühle und beginnen so einen Heilungsprozess, der sie schliesslich darin stärkt, gemeinsam ihr Recht auf Anerkennung einzufordern.
Es ist ein zentrales Ziel aller unserer Programme, Verbindungen und den Austausch zwischen Frauen und feministischen Friedensakteur:innen aus Ländern, die von gewaltvollen Konflikten betroffen sind, zu fördern. Um dieses Ziel voranzubringen, luden wir zwei sudanesische und zwei kolumbianische Friedensaktivistinnen in die Schweiz ein. Über vier Tage teilten sie ihre Erfahrungen, Strategien und Ansätze für feministische Friedensarbeit. In Gesprächen mit Entscheidungsträger:innen hoben sie die Herausforderungen hervor, denen Friedensaktivistinnen – insbesondere junge – in ihren Ländern gegenüberstehen, und äusserten zudem ihre Erwartungen.