In dieser Ausgabe unseres Newsletters berichten unsere ukrainischen Partnerinnen über die Veränderungen, die sie in den letzten zwei Jahren bei den Teilnehmerinnen unserer Treffen mit vom Krieg betroffenen Frauen aus der Ukraine bemerkt haben. In einem weiteren Beitrag erfahren Sie, welche Themen für 17 Friedensaktivist:innen aus 10 Ländern Asiens am Netzwerk-Treffen in Manila im Vordergrund standen. Sie erfahren auch, was beim Besuch der sudanesischen Friedensaktivistin Rabab Baldo und der kolumbianischen Menschenrechtsanwältin Luz Marina Monzón Cifuentes in Bern alles auf dem Programm stand.
Wie spricht man während eines andauernden Krieges über Friedensförderung? Das ist schwierig und herausfordernd, aber 20 ukrainische Frauen haben sich vom 17. bis 20. November 2025 in Lwiw versammelt und genau das getan.
Es ist ein zentrales Ziel aller unserer Programme, Verbindungen und den Austausch zwischen Frauen und feministischen Friedensakteur:innen aus Ländern, die von gewaltvollen Konflikten betroffen sind, zu fördern. Um dieses Ziel voranzubringen, luden wir zwei sudanesische und zwei kolumbianische Friedensaktivistinnen in die Schweiz ein. Über vier Tage teilten sie ihre Erfahrungen, Strategien und Ansätze für feministische Friedensarbeit. In Gesprächen mit Entscheidungsträger:innen hoben sie die Herausforderungen hervor, denen Friedensaktivistinnen – insbesondere junge – in ihren Ländern gegenüberstehen, und äusserten zudem ihre Erwartungen.
Feministisches «Aufrüsten» für transformativen Wandel
Zweifellos befindet sich die Welt in einer Phase radikaler Veränderungen, Umbrüchen und Unsicherheit. Das Jahr 2025 hat gezeigt, wie negativ sich diese Entwicklungen auf die feministische Friedensförderung auswirken. Im Jahresbericht erfahren Sie, wir wir und unsere Partner:innen damit umgehen.