Inhalt markiert mit: UNO-Resolution 1325

Publikationen

Von Policy Briefs und Berichten über Beiträge von Aktivistinnen im «Feminists Connecting for Peace»-Netzwerk hin zu den Biografien der 1000 FriedensFrauen: Die Publikationen geben Einsicht in unsere politische und Projektarbeit und in die Tätigkeit der Frauen in unserem globalen Netzwerk.

Die notwendige Rolle der Zivilgesellschaft

Umsetzung von «Frieden, Frauen und Sicherheit»

Die Zivilgesellschaft spielt eine bedeutende Rolle in der Umsetzung der UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 zu «Frauen, Frieden und Sicherheit», jedoch nicht überall im selben Masse. Zum Treffen des «WPS Focal Points»-Netzwerks in Südafrika.

Newsletter 1/2023

Hoffnung und Inspiration für die Friedensarbeit

In diesem Print-Newsletter lesen Sie über den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen zwei Vertreterinnen der Gender-Arbeitsgruppe der kolumbianischen Wahrheitskommission mit philippinischen Friedensaktivist:innen und erfahren, wie der Austausch am Treffen der «WPS Focal Points» in Südafrika zur Umsetzung der UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 zu «Women, Peace and Security» beiträgt. Und Sie lernen unsere neue Geschäftsleiterin kennen.

20 Jahre UNO-Resolution «Frauen, Frieden und Sicherheit»: Wer ist sicher?

Medienmitteilung

Die 2000 verabschiedete UNO-Sicherheitsrat-Resolution 1325 zu «Frauen, Frieden und Sicherheit» gilt als Meilenstein der Frauenrechte, weil sie erstmals eine Frauenperspektive auf bewaffnete Konflikte eingenommen und mehr Miteinbezug von Frauen in Friedensprozessen gefordert hat. Die Resolution ist für die Schweiz auch innenpolitisch relevant.

Ist Frieden schliessen Frauensache?

Meinungsbeitrag in der NZZ am Sonntag

Oft wird in Verhandlungen nicht Frieden geschaffen, sondern Krieg beendet. Sind jedoch Frauen am Prozess beteiligt, steigen die Chancen für dauerhaften Frieden markant, schreibt unsere Geschäftsleiterin Deborah Schibler in der NZZ am Sonntag.

Kein Frieden ohne Care-Arbeit

Medienmitteilung

Am 21. September 2021, dem Internationalen Tag des Friedens, zeigen drei zivilgesellschaftliche Organisationen auf, wie die Schweiz eine feministische Friedensvision verwirklichen kann und warum Care-Arbeit dabei zentral ist. An einer Online-Konferenz diskutieren sie dies gemeinsam mit Leymah Gbowee, Friedensnobelpreisträgerin aus Liberia, und weiteren Expertinnen aus dem In- und Ausland.

«Krieg gegen die Frauen»

Hintergrundartikel, NZZ am Sonntag

Hintergrundartikel in der NZZ am Sonntag vom 17.12.2023 mit Input von unserer Geschäftsleiterin Deborah Schibler zum Einsatz von sexualisierter Gewalt als Kriegswaffe.

Kritischer Blick auf die Prävention von gewalttätigem Extremismus

Medienmitteilung

Die Resolution 1325 des UNO-Sicherheitsrats zu «Frauen, Frieden und Sicherheit» verlangt unter anderem, dass Frauen bei der Prävention, Bewältigung und Lösung von Konflikten mitentscheiden können. Heute richtet sich der Fokus der Staatengemeinschaft vor allem auf die Verhinderung von «gewalttätigem Extremismus». Geht das auf Kosten von Frauenrechten und nachhaltigem Frieden?

25 Jahre Frauen, Frieden und Sicherheit

Medienmitteilung

Vor 25 Jahren verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat die Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit (Women, Peace and Security, WPS). Sie fordert die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen in Friedensprozessen und den Schutz ihrer Rechte in bewaffneten Konflikten. Doch heute steht ihre Umsetzung auf dem Spiel. Anlässlich des Jubiläums unterstreicht die Allianz für Frauen, Frieden und Sicherheit (bestehend aus Frieda – Die Feministische Friedensorganisation, PeaceWomen Across the Globe und KOFF/swisspeace), dass diese Ziele aktueller und notwendiger sind denn je – und betont die Notwendigkeit, das Engagement für die Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit weiter gezielt zu stärken.

Medienspiegel

Hier sind Medienbeiträge auf Deutsch oder Französisch aufgeführt. Für Medienbeiträge, die auf Englisch erschienen sind, gehen sie bitte auf die Press-Review-Seite.

Ukraine: für einen gendergerechten Wiederaufbau

News

Unsere Arbeit mit Frauen in der Ostukraine hat bereits vor der Eskalation des Krieges am 24. Februar 2022 gezeigt: Gewalt gegen Frauen ist eine Militärtaktik ist, schreibt unsere Programmverantwortliche Annemarie Sancar in der jüngsten Ausgabe von à propos. Die Erfahrungen von Frauen müssen Teil der Aufarbeitung von Kriegsverbrechen sein.

Inklusiver Umgang mit dem Erbe von Konflikten

News

Im Webinar «Memory and Transformation» setzten sich Expertinnen und Teilnehmer:innen mit dem Erbe von konfliktbedingter Gewalt und Ungerechtigkeit auseinander. Es ging insbesondere darum, welche Stimmen und Erfahrungen beim Umgang mit diesem noch heute nachhallenden Erbe ausgeschlossen werden und was die Folgen dieses Ausschlusses sind. Die Aufnahme des Webinars ist nun verfügbar.

Artikel: Militarisierung und die Suche nach feministischer Friedenspolitik

News

Die UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 zu «Frauen, Frieden und Sicherheit» gilt als Meilenstein, doch unserer Arbeit zur Umsetzung der Resolution zeigt mehrere Kritikpunkte auf. Im Artikel unserer Programmfachfrau Annemarie Sancar im KOFF-Magazin à propos, erfahren Sie mehr über die Suche nach einer wahrhaft feministischen Friedenspolitik.

Für eine sichere und friedliche Schweiz und Welt für alle

News

Am heutigen Internationalen Frauentag für Frieden und Abrüstung lanciert die Allianz für Frauen, Frieden und Sicherheit ihren Bericht mit den zivilgesellschaftlichen Prioritäten für den 5. Schweizer Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der «Women, Peace and Security»-Agenda. Der Bericht enthält Empfehlungen aus der Schweizer Zivilgesellschaft, damit die Schweiz – und die Welt – für alle Menschen, insbesondere für Frauen, Mädchen und queere Menschen, sicherer und friedlicher wird.

Krieg im Sudan: Wie Frauen den Friedensprozess beeinflussen wollen

News

In Genf finden seit Mitte August Verhandlungen für eine Waffenruhe im Sudan statt. Angereist sind auch 15 Sudanesinnen mit der Forderung, Teil des Friedensprozesses zu sein. Im Beitrag von swissinfo kommen Rabab Baldo aus unserem Netzwerk und unsere Geschäftsleiterin Deborah Schibler zu Wort.

Warum wir die Initiative unterstützen

News

Die Gefahr eines Einsatzes von Atomwaffen ist so gross wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Russland kündigte an, es werde seine Nukleardoktrin in der Ukraine anpassen, das heisst, die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen senken. Drei Jahre in Folge haben die Atommächte die Investitionen in ihre Atomwaffenarsenale erhöht. Nur ein umfassendes Verbot kann weltweit dauerhafte Sicherheit bringen. Denn Atomwaffen – wie Aufrüstung und Militarisierung allgemein – fördern bewaffnete Konflikte. Sie tragen in keiner Weise zu umfassender Sicherheit bei. Wir sind Mitträgerinnen der Atomwaffenverbotsinitiative, weil wir konsequent für die weltweite nukleare Abrüstung und Entmilitarisierung einstehen. Die Schweiz muss ihren Verpflichtungen nachkommen, auch im Rahmen der UNO-Resolution zu «Frauen, Frieden und Sicherheit». Unterstützen auch Sie die Initiative und tragen Sie so zu einer sichereren Welt bei.

Gegen den Strom: Schutz der 25-jährigen Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit

News

Am 31. Oktober 2000 wurde die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats zu Frauen, Frieden und Sicherheit (WPS) einstimmig von allen 15 Mitgliedern des Rates verabschiedet. Im Zentrum dieser wegweisenden Resolution, mit der die Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit ins Leben gerufen wurde, steht der Grundsatz, dass «Frieden ohne die uneingeschränkte, gleichberechtigte, wirksame und sichere Beteiligung und Führungsrolle von Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt nicht möglich ist». Fünfundzwanzig Jahre später hängt die WPS-Agenda am seidenen Faden.

Austausch zu Erfahrungen und Ansätze in der feministischen Friedensarbeit

News

Es ist ein zentrales Ziel aller unserer Programme, Verbindungen und den Austausch zwischen Frauen und feministischen Friedensakteur:innen aus Ländern, die von gewaltvollen Konflikten betroffen sind, zu fördern. Um dieses Ziel voranzubringen, luden wir zwei sudanesische und zwei kolumbianische Friedensaktivistinnen in die Schweiz ein. Über vier Tage teilten sie ihre Erfahrungen, Strategien und Ansätze für feministische Friedensarbeit. In Gesprächen mit Entscheidungsträger:innen hoben sie die Herausforderungen hervor, denen Friedensaktivistinnen – insbesondere junge – in ihren Ländern gegenüberstehen, und äusserten zudem ihre Erwartungen.