Gemeinsam mit unseren Partnerinnen in Kolumbien, Nepal und den Philippinen unterstützen wir Frauen dabei, ihre Erfahrungen und Forderungen nach Frieden nach dem formellen Ende eines bewaffneten Konflikts zu äussern. Wir haben eine Illustration und ein Handout entwickelt, um die Erkenntnisse, die wir im Laufe von drei Jahren gemeinsam gewonnen haben, kreativ zu präsentieren und zu teilen, damit unser Engagement eine nachhaltigere Wirkung erzielt.
Am 31. Oktober 2000 wurde die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats zu Frauen, Frieden und Sicherheit (WPS) einstimmig von allen 15 Mitgliedern des Rates verabschiedet. Im Zentrum dieser wegweisenden Resolution, mit der die Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit ins Leben gerufen wurde, steht der Grundsatz, dass «Frieden ohne die uneingeschränkte, gleichberechtigte, wirksame und sichere Beteiligung und Führungsrolle von Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt nicht möglich ist». Fünfundzwanzig Jahre später hängt die WPS-Agenda am seidenen Faden.
Wie spricht man während eines andauernden Krieges über Friedensförderung? Das ist schwierig und herausfordernd, aber 20 ukrainische Frauen haben sich vom 17. bis 20. November 2025 in Lwiw versammelt und genau das getan.
Unsere Gründerin und Präsidentin Ruth-Gaby Vermot ist im Mai 2026 zurückgetreten. Über Jahrzehnte setzte sich für die Sichtbarkeit der meist unterbewerteten Arbeit von Frauen in von Krieg und bewaffneten Konflikten betroffenen Ländern ein. Ihre mutige Vision, 1000 Frauen aus der ganzen Welt als Kollektiv für den Friedensnobelpreis 2005 zu nominieren, lebt in unserer Zusammenarbeit mit Frauen und feministischen Aktivist:innen in unseren Programmen und im Netzwerk Feminists Connecting for Peace weiter. Im Interview mit unserer Mitarbeiterin Larissa Mina Lee spricht sie über Erfolge, Rückschläge und Hoffnungen.